Philosophiemüll oder Whuteva

Da ich mich ja momentan vorbereitungsdienstlich in den Ferien befinde, lese ich wieder mehr als Schüleraufsätze und didaktisches Blablubb. Unter anderem fiel mir mal wieder Bernfeld in die Griffel, gefolgt von Benjamin und Kracauer. Beide durfte ich während meines Staatsexamens lesen.

Als ich mich durch seitenweise Flugpenisse, Massen und Ornamente kämpfte musste ich zwangsläufig an Phänomene meines Vorbereitungsdienstes denken.

Mein Lieblingsbegriff, die libidinöse Identifikation mit der Masse und auch mit der Macht hüpfte mir über den Weg. Erst begann ich zu schmunzeln, denn das war genau das, nachdem ich gesucht hatte. Mit mir sind Menschen im selben Status, die ich als Schüler gefrühstückt hätte. Das hätte ich vermutlich auch mich selbst, aber ich weiß wenigstens noch, wie ich damals getickt habe. Jedenfalls gingen mir diese überengagierten Vollgaspestalozzis so derbe auf die Nüsse. Neulich saß ich mit Kippchen und Kaffeechen auf der Terrasse und facebookte sinnlos durch die Botanik, als ich eine E-Mail eines Mitreferendars bekam, in der er mir Tipps gab. Tipps zu allem jedem und sowieso.

Jener Herr will auch schon Rektor werden – bevor klar ist, ob man schon alleine Kindern Wissen eintrichtern darf. Er gehört auch zu dieser Hives-Gattung… Und langsam schwillt mir der Kamm. Denn in meinen Ferien dürfen mich nur Menschen nerven, die ich mag. NUR!

In dem Sinn bleibt mir nur Dorothy von den Golden Girls zu zitieren…

Quelle: http://whatshouldbetchescallme.tumblr.com/

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