Wenn ich groß bin, werde ich Prinzessin

Ich liebe diesen Satz, wenn er aus dem Mundwerk einer drei bis achtjährigen kommt. Der Traum ist wohl so alt, wie es die Monarchie gibt (naja eher die absolutistische): Man hat als Frau einen Kleiderschrank in dem man sich locker verlaufen kann und der bis oben hin angefüllt mit Juwelen, Kleidern, Schuhen und Zeug ist. Ja ich finde diese Vorstellung auch toll. Vor allem ließen sich da nervige Menschen prima verhungern lassen. Irgendwann dann kommt ein geschlechtsreifer Prinz auf seinem Pferd angezottelt, ist von der eigenen Schönheit so verzückt und ehelicht einen postwendend… Danach gibt es nur glücklich und debil strahlende Herrscherinnentage und ja kein schmutzigen Dinge, wie Dreckwäsche. Das wäre das Idealbild, dem leider auch noch Frauen ü 20 verfallen sind.

Spätestens aber wenn Prinzessin Di oder eine der anderen Hochadelsschicksen von einem bewusst wahrgenommen werden, fragt man sich, ob das alles nicht vielmehr ein Aufsitzen auf einer Illusion ist. Das im Ballkleid durch ein Schloss wandeln, is nich, genauso wenig wie das Schnellehelichen. Und dank der Erfindung gibt es leider auch nicht mehr die Möglichkeit Menschen durch die Gegend zu kommanideren – wenn man mal diverse Jobs wie Bundeswehroffizier oder Kindergärtnerin ausklammert.

Auch das Finden eines passenden Männchens gestaltet sich als schwieriger als Gedacht, oder welcher Mann setzt sich heute noch freiwillig in Strumpfhosen auf einen Gaul. Zu dem sieht das, wenn ich es mir recht überlege ziemlich affig aus…

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